Unsere Konfirmand*innen haben sich die letzten Wochen intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Mit der Frage, wie jüdische Mitbürger*innen diese Zeit in Syke und umzu erlebt haben.

Anhand der „Stolpersteine“ wurde den Lebensgeschichten einzelner Personen nachgegangen, die fast immer in den Tod in einem der KZ geführt hat. Es war ein erschreckender Blick zurück. Und zugleich alarmierend, denn die Konfirmand*innen haben festgestellt, dass der Anfang des Übels oft mit scheinbar harmlosen Mobbing begann. Eine Erfahrung, die sie kennen. Daher: Wehret den Anfängen! Gegen das Vergessen!

Die Konfirmand*innen in Aktion.
Im September wurden die „Stolpersteine wieder zum Glänzen gebracht.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, deportiert, ermordert oder in den Suizid getrieben wurden.