Die Geschichte der Stolpersteine

25 Jun
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Eine Reise in die Vergangenheit

Das Projekt Stolpersteine war am 5. und 6. Juni 2018. Stolpersteine sind Pflastersteine aus Messing, die vor das Haus gesetzt worden sind, in dem früher ein Jude gewohnt hat. Der Künstler Gunter Demnig hat sie so gestaltet, dass der Name, Geburtsdatum, Todestag und -ort eingraviert sind.

Bei unserem ersten Treffen haben wir, die Konfis, uns mit Pastor Hermsmeyer über die Hitler-Zeit und den Krieg unterhalten. Wir haben auch darüber geredet, dass Juden früher grundlos getötet wurden. Das hat mich erschrocken gemacht und auch sauer, dass das so passiert ist.

Am zweiten Tag haben wir uns alle in Syke bei der Post neben McDonald’s getroffen. Als alle da waren, sind wir zu den ersten Stolpersteinen gefahren. Wir haben uns vorher immer einen kleinen Text mit Infos zu der Familie durchgelesen und dabei die Stolpersteine mit einem Schwamm, Scheuermilch und Wasser sauber gemacht. Als wir fertig waren, sind wir ein Eis essen gegangen und haben bei einer Abschlussrunde gesagt, was uns durch den Kopf geht. Die Lebensgeschichten der Juden aus Syke haben uns bewegt. Es ist krass, was damals passiert ist.

Wir fanden das Projekt Stolpersteine sehr interessant und wichtig.

Kiana und Finja